Day 1128.11.2007 |
[ Khanshgar (3730m) – Letdar (4200m) ] |
Von Khanshgar geht es zunächst berghoch zu einem Aussichtspunkt von wo man in alle drei Täler blicken kann. Nach Manang, nach Khanshgar und voraus nach Yak Khorta. Nach dem Aussichtspunkt geht es steil wieder den berg herunter. Teilweise ist Schnee und Eis auf dem Weg. An den Stellen ist es nicht ungefährlich.
Nach Überqueren des Flusses geht es dann wieder berghoch, bis man auf die Hauptroute kommt. Von da geht es dann auf breitem Weg Richtung Yak Khorta, dass ich nicht wieder erkenne. Ich hatte es als kleine Ansammlung von Hütten in Erinnerung, jetzt gibt es hier einige moderne Lodges. Die sind auch bestimmt besser als in Letdar, aber wir wollen lieber noch etwas weiter gehen. Das sind immerhin noch mal 150 Hm mehr. In Letdar sind die Hütten eher basic.
Day 1229.11.2007 |
[ Letdar (4200m) – Phedi Highcamp (4800m) ] |
Bis zum Phedi Basecamp sind es fast nur 2 Stunden. Entgegen dem Guidebook kann man auch die „Lower Route“ nach Phedi nehmen. Das erste Mal ist etwas Verkehr auf dem Trek. Eine sehr große Runde Engländer (Exodus) ist unterwegs.
Thorung Phedi ist auch nicht wiederzuerkennen. Es ist riesig geworden. Wir essen Lunch. Ist aber nicht so gut. Immerhin gibt es mal westliche Musik, auch wenn es James Blunt ist…
Highcamp liegt nochmal 400m höher. Man sollte es nur wagen, wenn man gut akklimatisiert ist. Durch den Sidetrip zum Tilicho Lake sind wir es aber. Der Aufstieg dauert ca. 1 Stunde ist ziemlich steil. Es ist der anstrengendste Teil des ganzen Aufstiegs zum Thorung La Pass.
Die Zimmer im Highcamp sind sehr basic und die Toiletten sind ziemlich ekelhaft. Aber immerhin gibt es im Essensraum einen elektrischen Heater unter dem Tisch. Ansonsten wäre es ziemlich kalt.
Day 1330.11.2007 |
[ Phedi Highcamp (4800m) – Thorung La (5416m) – Muktinath (3800m) ] |
Heute ist der große „Pass-Tag”. Es geht schlecht los. Beim Aufstehen haben wir leichte Kopfschmerzen. Aber deswegen dreht man nicht um. In 3 Stunden ist man auf dem Pass und dann geht es nur noch runter.
Der Weg zum Pass geht einfacher als das erste Stück gestern. Nur die nach Norden gewandten Seiten sind etwas schwierig, da dort noch Schnee und teilweise Eis liegt. Nach ca. 1 Stunde erreicht man den ersten Teashop. Zeit sich etwas aufzuwärmen…
Da wir schon um 6:30 gestartet sind, ist die Kälte das größte Problem. Die Füße bleiben die ganze Zeit kalt. Manche Tourgruppen sind aber noch verrückter. Sie starten um 4:00 vom Basecamp. Ich weiss nicht, was das bringen soll in völliger Dunkelheit zu starten…
Wir erreichen den Pass nach etwas weniger als 3 Stunden obwohl wir nicht besonders schnell sind. Auf dem Gipfel trinken wir einen Tee für stolze 90 Rupien. Spektakulär ist die Aussicht oben auf dem Pass nicht. Gut, dass wir auch am Tilicho See waren. Das war um einiges spektakulärer. Also bleiben wir auch nicht besonders lange oben – nur das obligatorische Foto wird gemacht.
Der Abstieg ist anstrengender als der Aufstieg, gerade am Ende ist es ganz schön steil. In Muktinath merkt man, dass man auf der anderen Seite ist. Motorräder fahren durch die Straße und auf der Straße gibt es unzählige Souvenir-Stände. Eine andere Welt...